Sozialpraktikum

Unsere Schule hat seit dem Schuljahr 2004/05 ein zweiwöchiges (inzwischen 15-tägiges) Sozialpraktikum eingeführt, an dem alle Schüler/-innen der Jahrgangsstufe 10 teilnehmen. Die Schüler/-innen sollen dabei in einer sozialen Einrichtung unter professioneller Anleitung mitarbeiten. Die schulische Vorbereitung, Begleitung und Auswertung wird durch den Religions- bzw. Philosophie-Unterricht und durch Betreuungslehrer/-innen gewährleistet.

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Soziales Lernen als Unterrichtsfach

Unter dem Konzept Soziales Lernen verstehen wir den Erwerb sozialer Kompetenz und die Stärkung von Fähigkeiten im Umgang miteinander, vor allem in den Bereichen der Kommunikation und Konfliktlösung. Das Konzept fördert die Jugendlichen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung, dient aber auch der Vermittlung von allgemeinen Werten und Normen. Toleranz und Achtung vor anderen, Verantwortungsübernahme und soziales Engagement sind Schwerpunkte dieses Programms, mit denen ein wesentlicher Beitrag zum Erziehungsauftrag der Schule geleistet wird.

In den Jahrgangsstufen 5 – 7 steht hierzu wöchentlich jeweils 1 Schulstunde mit den Klassenleiter/-innen zur Verfügung, die in der Stundentafel verankert ist und einem festgelegten Curriculum folgt, allerdings frei von Benotung bleibt.

 

EULE

Schüler des Gymnasiums bieten im Rahmen der Seniorenförderung in Kooperation mit den umliegenden Seniorengruppen und kath. Kirchengemeinden an einem Nachmittag in der Woche kostenlose Weiterbildungskurse (z. B. in Englisch, Französisch, Geschichte, Literatur, Kunst, Arbeiten am Computer u. a. m.) an. Die Kurse orientieren sich in Abgrenzung zu anderen Weiterbildungs- und Erwachsenenbildungseinrichtungen nicht an einem Curriculum, sondern an den Lernbedürfnissen der Senioren.

Im Vordergrund des Projektes steht die Begegnung von Jung und Alt, sodass die unterrichtliche Tätigkeit durch gemeinsame Vortragsveranstaltungen, Besichtigungen, Fahrten und Feiern ergänzt werden soll.

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Schüler helfen Schülern

Seit 2006/2007 gibt es am Ceciliengymnasium das Projekt Schüler helfen Schülern. Ältere Schülerinnen und Schüler erteilen jüngeren Mitschülerinnen und Mitschülern Nachhilfe nach dem regulären Unterricht in kleinen Gruppen oder als Einzelnachhilfe.

Die Kosten liegen bei Einzelnachhilfe bei 3,50 Euro, bei Zweier- und Dreiergruppen bei je zwei Euro pro Schüler/-in. Die Nachhilfeschülerinnen und -schüler zahlen ihren Beitrag direkt an die Schülerlehrerinnen und -lehrer.

Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 gibt es ein „Mindestlohnmodell“. So soll jede/-r Schülerlehrer/-in mit 6 Euro entlohnt werden, die Differenz zahlt freundlicherweise unser Förderverein.

Für ihr schulisches Engagement erhalten die Schülerlehrerinnen und -lehrer zusätzlich eine Urkunde.

Je nach Bedarf und Nachfrage finden für interessierte Schülerlehrerinnen und -lehrer Workshops statt, um sie auf ihre Tätigkeit vorzubereiten.

Ansprechpartnerin für interessierte Schülerlehrerinnen und -lehrer und Nachhilfeschülerinnen und -schüler ist Frau Rauterberg.

 

Klassenpaten

Der Übergang in die Jahrgangsstufe 5 bedeutet für die Kinder den Eintritt in eine neue Klassengemeinschaft und das Kennenlernen einer neuen Schulform. Die Pat/-innen stellen in dieser Umgewöhnungszeit für die Fünftklässler/-innen eine Integrationshilfe auf verschiedenen Ebenen dar.

Jeweils drei bis vier Schülerinnen und Schüler der Jgst. 8 übernehmen für jede neue 5. Klasse eine Patenschaft und sorgen mit dem Klassenleiter-Team und den Fachlehrer/-innen für einen möglichst sanften Übergang und ein gutes und lernorientiertes Klima in der Klasse. Sie sind in die Einführungsphase der 5. Klassen eingebunden und betreuen im weiteren Verlauf des Schuljahres die Schüler/-innen bei Klassenveranstaltungen und im Wochenrhythmus in einer Pause.

Inhaltliche Schwerpunkte des Patenkonzeptes sind z. B.:

  • Orientierung in der Schule – Ansprechpartner-Sein
  • Schlichten von kleinen Streitigkeiten in der Klasse
  • Vorbereitung und Begleitung von Klassen- und Schulfesten
  • Begleitung bei Wandertagen und ggf. der Spiekeroogfahrt

Das Patensystem ermöglicht jahrgangsstufenübergreifendes soziales Lernen und beeinflusst damit das Schulklima positiv.

 

Sucht- und Gewaltprävention

 

Streitschlichtung

Die StreitschlichterWir, Aileen, Jacqueline, Lukas, Madita, Moritz, Sabina und Tom aus der Jahrgangsstufe 9 sind das aktuelle Streitschlichter/-innen-Team am Ceciliengymnasium:

Wenn es schwierig mit euren Freund/-innen wird, oder ihr Sorgen in eurer Klasse habt, die ihr nicht so gerne mit euren Lehrer/-innen besprechen wollt, sind wir Streitschlichter/-innen für euch da.

Ihr könnt uns in der Pause ansprechen und einen Termin mit uns ausmachen.

„No blame approach“

P7151030amWir sollten wie Blumen auf dem Felde sein, die jede für sich und doch gemeinsam blühen kann!

„No blame approach“ nach Barbara Maines und George Robinson bietet einen Ausweg, wenn sich Mobbingstrukturen verfestigt haben.

Das spezielle Merkmal des Ansatzes ist die Unterstützungsgruppe, bestehend aus Tätern, Mitläufern und Kindern, die bisher nichts mit den Mobbing-Handlungen zu tun hatten, aber eine konstruktive Rolle bei der Lösung der problematischen Situation spielen können.

Die sieben Schritte des No Blame Approach (nach Cris Szaday)

1. Gespräch mit dem Opfer

2. Treffen mit der Unterstützungsgruppe (ohne Opfer)

3. Erklärung des Problems

4. Vermeidung von Schuldzuweisung

5. Ideen der Gruppe zur Problemlösung entwickeln

6. Verantwortung der Gruppe übergeben

3. Nachgespräche einzeln mit allen Beteiligten

Kontakt Christine Halm

Lehrerinnen und Lehrer

Fächer: Griechisch, Latein

Frau Halm ist Beratungslehrerin und systemische Beraterin (DGSF)