Mit überzeugenden Argumenten, klarer Struktur, fundierter Sachkenntnis und einer guten Portion Spontaneität fand in diesem Jahr wieder das Schulfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ an unserer Schule statt. Dabei wurde einmal mehr deutlich: Debattieren ist alles andere als trocken – es ist spannend, aktuell und fordert echtes Mitdenken.
In der Altersklasse I stellten sich Ben Beckmann (9c), Dan Taylor Grote (9d), Henning Dieckmann (9a) und Mathis Mateyka (9b) der alltagsnahen Streitfrage: „Soll für das Fahren eines E-Scooters ein Führerschein verpflichtend sein?“
Sachlich, pointiert und mit unterschiedlichen Perspektiven beleuchteten die vier Neuntklässler ein Thema, das viele Jugendliche unmittelbar betrifft. Dabei zeigte sich, wie anspruchsvoll es ist, eine zugeloste Position überzeugend zu vertreten – ganz unabhängig von der eigenen Meinung. Nicht weniger engagiert wurde in der Altersklasse II debattiert.
Hier traten Lilian Klaus (EFa), Nouheyla Bouamar (EFa), Onur Ertas (Q1) sowie Paul Weiling (EFc), der kurzfristig einsprang, gegeneinander an. Die Streitfrage lautete: „Soll in Deutschland ein allgemeines Pflichtjahr für Jugendliche eingeführt werden?“ Ein politisch und gesellschaftlich hochaktuelles Thema, das von den Debattierenden differenziert, kritisch und mit großer sprachlicher Sicherheit diskutiert wurde.
Eine geschulte Jury bewertete die Beiträge nach den Kriterien Sachkenntnis, Ausdrucksvermögen, Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft. Am Ende konnten sich Ben Beckmann und Lilian Klaus in ihren jeweiligen Altersklassen durchsetzen. Sie sowie die weiteren Klassensiegerinnen und -sieger vertreten unsere Schule am 24.02.2026 beim Regionalentscheid in Detmold, wo sie um die Landesqualifikation debattieren werden.
„Jugend debattiert“ zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig es ist, anderen zuzuhören, Argumente abzuwägen und respektvoll zu widersprechen – Fähigkeiten, die weit über den Wettbewerb hinaus Bedeutung haben. Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ihren starken Leistungen und wünschen unseren Schulsiegerinnen und -siegern viel Erfolg in Detmold – und natürlich stets das bessere Argument zur richtigen Zeit!
