Gedenkveranstaltung am 9. November abgesagt
 
Aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen kann die geplante Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Judenpogrom am 9. November in diesem Jahr nicht stattfinden. Nach der Coronaschutzverordnung des Landes NRW sind Veranstaltungen bis zum 30. November 2020 untersagt.
 
In den vergangenen Jahren haben bis zu 500 Personen an der Veranstaltung teilgenommen. Oberbürgermeister Clausen bedauert die Absage, bittet jedoch um Verständnis: „Wenn wir unsere Zukunft gestalten wollen, müssen wir uns unserer Vergangenheit bewusst sein. Veranstaltungen der Erinnerungskultur haben eine besondere Bedeutung in unserer Stadt, aber die Gesundheit aller geht vor.“

Oberbürgermeister Clausen dankt ausdrücklich dem Vorbereitungskreis der Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Judenpogrom: Vertreterinnen und Vertreter der Bielefelder Schulen, der Jüdischen Kultusgemeinde Bielefeld, der Evangelischen und Katholischen Kirche, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.

(Medieninformation der Stadt Bielefeld vom 02.11.2020)


Die diesjährige Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an den Judenpogrom 1938 findet am Montag, 9. November 2020, um 17.00 Uhr auf dem Rathausplatz statt.

In diesem Jahr muss die Gedenkveranstaltung in etwas anderem Rahmen als sonst stattfinden. Näheres dazu in der Einladung des Oberbürgermeisters.